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CDU befürwortet Windenergienutzung im Wald

Die CDU-Politiker Frau Brunert-Jetter (3.te v. links, Rainer Deppe und Ralph Müller (2.ter und 3.ter v. rechts) mit Vertretern örtlicher Waldbesitzer.
„Man hört ja fast nichts“, zeigte sich Rainer Deppe immer wieder überrascht. Dass die riesigen 2-Megawatt-Anlagen des Bürgerwindparks Hilchenbach trotz des starken Windes so leise sind, hatte der CDU-Umweltexperte nicht erwartet.
Nachdem Windpark-Geschäftsführer Günter Pulte den Gästen das Bürgerwindpark-Konzept vorgestellt und die regionalen Windenergiepotentiale erläutert hatte, stellten die beiden Politiker ausdrücklich klar: „Die CDU hat ihren Frieden mit der Windkraft gemacht“. Den Windpark Hilchenbach bezeichnete Deppe wegen der Bürgerbeteiligung als „Vorzeigeprojekt“. So wünsche man sich die Umsetzung des Themas Windkraft: regionale Wertschöpfung für die Gemeinde und ihre Bürger.
Vertreter der örtlichen Waldbesitzer wiesen auf die wirtschaftlichen Chancen der Windnutzung hin, sprachen sich aber ausdrücklich auch für Zurückhaltung bei den Pachtforderungen aus: „Nur angemessene Pachtpreise ermöglichen einen funktionierenden Bürgerwindpark. Abschreibungsfirmen als Windparkbetreiber wollen wir hier nicht“.
Frau Brunert-Jetter stellte klar, das gerade der Waldstandort besonders bürgerverträglich ist. Er ermögliche große Entfernungen zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten. Im Übrigen habe sich die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien aufgrund aktueller Ereignisse weiter verbessert.
Obwohl auch die Windenergieanlagen-Betreiber den Rückenwind durch eine breite gesellschaftliche Akzeptanz spüren, gibt es dennoch vereinzelt auch heftige Kritik an der Windenergienutzung: Eine Initiative gegen Windenergienutzung aus Siegen-Breitenbach kämpft derzeit mit harten Bandagen gegen einen geplanten kleinen Bürgerwindpark: In einer sogenannten „Denkschrift“ wurden heftige Vorwürfe gegen den ortsansässigen Initiator des Projektes geäußert. Auch der Hilchenbacher Bürgerwindpark wurde stark kritisiert und als negatives Beispiel dargestellt. Von der RothaarWind GmbH & Co KG wurden rechtliche Schritte wegen unwahrer Behauptungen eingeleitet, welche die Windenergiegegner mittlerweile zu einer Richtigstellung und einer Unterlassungserklärung auf ihrer Internetseite veranlassten.

