Dritte Abseilübung der Höhenretter
(14.05.2010)
In der Maschinengondel der E 82/138 drängen sich acht Feuerwehrmänner. In der Öffnung im Boden sitzen „Retter“ und „Opfer“ und werden an einem robusten Kunststoffseil sowie einem zweiten Sicherungsseil befestigt. Vertrauen in die Rettungsprofis und etwas Überwindung erfordert der Moment, in dem man sich aus der Luke der Maschinengondel gleiten lässt. Der Moment, in dem die beiden Leinen, denen man sein Leben anvertraut, zunächst noch schlaff über einem hängen. Die Hoffnung, dass sich diese Seile im nächsten Moment straffen, erfüllt sich - natürlich. Einmal draußen, ist alles halb so schlimm. Nach der betriebsamen Hektik in der etwas überfüllten Maschinengondel umfängt einen plötzliche Stille. Umspült von warmer Frühlingsluft, schaukelt man sanft der schönen Landschaft entgegen. Nur der gelegentliche Blick nach unten dämpft die aufkommende Euphorie. Ein Gefühl, buchstäblich wie zwischen Himmel und Erde.
Nach ein paar „Reiseminuten“ erste schwache Stimmen, die von unten heraufschallen. Sanft ist die Landung auf der sicheren Erde, trotzdem fühlt sich nach dem angenehmen Schwebezustand der feste Boden wie ein Fremdkörper an. Nach 10 Minuten und 138 Metern ist schon alles vorbei.
„Übung macht den Meister“ – daher muss auch die Rettung Verletzter aus großer Höhe immer wieder geübt werden. Für die Höhenrettungsmannschaften der Feuerwehren ist die ständige Übung nicht nur sinnvolles Training, sondern sogar eine verbindliche Vorschrift. Als Übungsobjekt bieten sich große Windenergieanlagen geradezu an. Zum einen, weil nur wenige Bauwerke in Nordrhein-Westfalen eine derartige Höhe zu bieten haben. Zum anderen, weil in den immer zahlreicher werdenden Windenergieanlagen oft Monteure arbeiten. So wird jede der Hilchenbacher Maschinen vier mal im Jahr gewartet, dazu kommen Reparaturen, Nachrüstungen oder Sichtinspektionen.
Und wo gearbeitet wird, besteht immer auch die Gefahr eines Unfalls. Damit in einem solchen Fall die Rettung des Opfers möglichst reibungslos klappt, sind bei den Übungen neben den Düsseldorfer Höhenrettern auch Mitglieder der Feuerwehr Hilchenbach oder anderer ortsnaher Feuerwehren dabei. In einem möglichen Ernstfall sollen sie erste Vorbereitungen treffen, um die Zeit bis zum Eintreffen der Höhenrettungsmannschaft zu nutzen.
Sechs Stunden lang werden an diesem Tag insgesamt fünf Personen „gerettet“. Alles klappt reibungslos. Dennoch: In einem wirklichen Notfall würde ein Unfallopfer wohl mehrere Stunden auf seine Rettung warten. Anfahrt der Höhenretter, Aufstieg in die Maschinengondel, Vorbereitungsarbeiten ... . Auch diese Erkenntnis ist ein Resultat solcher Übungen. Und damit eine Ermahnung zu ständiger Vorsicht.
Nach ein paar „Reiseminuten“ erste schwache Stimmen, die von unten heraufschallen. Sanft ist die Landung auf der sicheren Erde, trotzdem fühlt sich nach dem angenehmen Schwebezustand der feste Boden wie ein Fremdkörper an. Nach 10 Minuten und 138 Metern ist schon alles vorbei.
„Übung macht den Meister“ – daher muss auch die Rettung Verletzter aus großer Höhe immer wieder geübt werden. Für die Höhenrettungsmannschaften der Feuerwehren ist die ständige Übung nicht nur sinnvolles Training, sondern sogar eine verbindliche Vorschrift. Als Übungsobjekt bieten sich große Windenergieanlagen geradezu an. Zum einen, weil nur wenige Bauwerke in Nordrhein-Westfalen eine derartige Höhe zu bieten haben. Zum anderen, weil in den immer zahlreicher werdenden Windenergieanlagen oft Monteure arbeiten. So wird jede der Hilchenbacher Maschinen vier mal im Jahr gewartet, dazu kommen Reparaturen, Nachrüstungen oder Sichtinspektionen.
Und wo gearbeitet wird, besteht immer auch die Gefahr eines Unfalls. Damit in einem solchen Fall die Rettung des Opfers möglichst reibungslos klappt, sind bei den Übungen neben den Düsseldorfer Höhenrettern auch Mitglieder der Feuerwehr Hilchenbach oder anderer ortsnaher Feuerwehren dabei. In einem möglichen Ernstfall sollen sie erste Vorbereitungen treffen, um die Zeit bis zum Eintreffen der Höhenrettungsmannschaft zu nutzen.
Sechs Stunden lang werden an diesem Tag insgesamt fünf Personen „gerettet“. Alles klappt reibungslos. Dennoch: In einem wirklichen Notfall würde ein Unfallopfer wohl mehrere Stunden auf seine Rettung warten. Anfahrt der Höhenretter, Aufstieg in die Maschinengondel, Vorbereitungsarbeiten ... . Auch diese Erkenntnis ist ein Resultat solcher Übungen. Und damit eine Ermahnung zu ständiger Vorsicht.


