Ökonomie
Externe Kosten: Die Zeche zahlt die Volkswirtschaft
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Die Stromrechnung ist eine „Milchmädchen-Rechnung“
Mit dem Herauspusten der Verbrennungsabgase aus dem Schornstein und dem „Verbuddeln“ der radioaktiven Abfälle ist es nicht getan. Konventionelle Energieerzeugung hat eine Reihe von Nebenwirkungen, die eine große Menge Geld kosten, auf der Stromrechnung aber nicht auftauchen.
Öl: 5-8.
Kohle: 3-6.
Biomasse: 3.
Gas: 1-2.
Photovoltaig: 0,6.
Wind: 0,5.
PV = Photovoltaik
Der dadurch entstehende Eindruck, konventionelle Energien seien billiger als regenerative, ist faktisch falsch und der Vergleich alleine des Strompreises ist eine absurde „Milchmädchen-Rechnung“.

Aus dem Schornstein, aus dem Sinn? Nicht nur die Folgekosten von Schadstoffemissionen trägt die Volkswirtschaft. Bild: photocase
Kosten in allen Lebensbereichen
Die unsichtbare Zeche lässt sich untergliedern in
- Soziale Kosten
- Politische Kosten und
- Umweltkosten
Ein paar Beispiele machen die Bereiche deutlich: Die gesundheitsschädigenden Abgase erzeugen Krankheiten, Feinstaub beispielsweise verursacht Krebs und belasten somit erheblich das Gesundheitssystem. Die geologischen Folgen des Bergbaus erfordern das jahrzehntelange Abpumpen von Grundwasser und verursachen Gebäudeschäden.
Der durch Luftverschmutzung entstehende saure Regen bringt beispielsweise Schäden an Gebäuden und in der Forstwirtschaft mit sich. Die Kosten der Klimaveränderung durch den Treibhauseffekt sind kaum zu kalkulieren das Erhöhen von Deichen an der Küste ist da einer der kleinsten Posten. Der Zugang zu fossilen Brennstoffen muss gesichert werden auch durch wirtschaftlich nachteilhafte politische Entscheidungen und Gefahren durch Radioaktivität müssen nicht nur während des Transports in Zwischen- und Endlager, sondern noch mindestens 25.000 Jahre danach beherrscht werden.

