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Rettungsübung im Windpark
Die Düsseldorfer Höhenrettungsexperten trainierten zusammen mit Siegenern und Hilchenbacher Feuerwehrleuten das Abseilen von Verletzten aus der Maschinengondel der Anlage. Nachdem die umfangreiche Ausrüstung in schweißtreibender Arbeit die 138 Meter lange Leiter hinaufgeschafft worden war, wurden nacheinander 6 Personen aus der Kranluke der Maschine außen am Turm abgeseilt. Der böige Wind und Regenschauer erschwerten die Übung. Dank der geübten Professionalität der Höhenretter und der Hilfe einer Bodenmannschaft erreichten alle „Verletzten“ wohlbehalten den sicheren Boden.
Anschließend wurde noch eine „Innenrettung“, das Abseilen eines Verletzten im Inneren des Turmes, geübt.
Die Bergung von Verletzten aus Windenergieanlagen ist allgemein sehr schwierig und hat schon zu erheblichen Problemen geführt. Um im Falle eines möglichen Unfalls im Windpark Hilchenbach möglichst schnell handeln zu können, hatte die RothaarWind GmbH & Co KG sowie ein Hilchenbacher Feuerwehrmann die Durchführung einer Übung angeregt.
Das Fazit der spannenden Veranstaltung: Mit den richtigen Fachleuten und der richtigen Ausrüstung ist auch eine Rettung bei Sturm aus 140 Meter Höhe möglich. Aber angesichts der unvermeidlichen Dauer einer solchen Rettung ist eine Unfallvorbeugung durch strenge Beachtung der Sicherheitsvorschriften die bessere Alternative.


